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Danke für den Besuch auf meiner Homepage!

Vielen Dank auch an meine Sponsoren, Trainer, Familie, Teamkollegen und so weiter, die mir all dies ermöglichen!

Hier sind die neusten Berichte von mir, skispringen.ch, swissolympic.ch und swiss-ski.ch (Teilweise ein wenig gekürzt)


Pascal  22.11.11


Neuer Skisponsor: Lippuner EMT

Lippuner Energie- und Metallbautechnik mit Standort Grabs unterstützen mich neu in der nächsten Saison in Form von einem Skisponsoring (Werbefläche Ski).

Vielen herzlichen Dank dafür!





Pascal 13.06.11


Saisonbericht 2010/2011

Die Skisprungsaison begann mit einem Continentalcup in Garmisch. Trotz neuer und beeindruckender Schanze kam ich nicht über die Plätze 42 und 49 hinaus.

Darauf fuhren wir nach Klingenthal in Deutschland um mit einem fünf tägigen Trainingscamp die Saison so richtig zu eröffnen. Mit dabei unser Kernteam, bestehend aus unseren zwei Stars Simon und Andreas und fünf Junioren. Im Sommer hatten wir noch drei weitere Trainingscamps. Einmal in Predazzo in Italien, ein anderes als WM Vorbereitung in Oslo und das letzte wie immer im Herbst in Bischofshofen.

Mit der Sommersaison war ich nicht so richtig zufrieden, die Resultate waren nicht wie ich es mir vorgenommen hatte aber ich habe dennoch sehr viel gelernt für meinen weiteren Weg. Trotzdem reichte es noch drei Mal für Punkte im Continentalcup. Zwei Mal in Courchevel mit den Rängen 19 und 21, einmal in Lillehammer mit Rang 24. Auch am Alpencup in Oberstdorf konnte ich mit den Rängen sechs und neun zufrieden sein. Ein weiteres gutes Wochenende hatte ich am Fis Cup in Einsiedeln mit den Rängen vier und sechs.

Im August durfte ich auch wieder beim Sommer Grand Prix, der höchsten Stufe, in Einsiedeln und Hinterzarten starten. Im Einzel schaffte ich leider die Quali für die besten 50 nie und im Team kamen wir nicht über Rang zwölf hinaus. An der SM wollten wir unseren Titel im Team verteidigen. Wir kamen aber alle nicht richtig zurecht und wurden nur vierte. Im Einzel bei den Junioren wurde ich dritter und bei den Senioren fünfter.

Für den Winter hatte ich zwei grosse Ziele. Zum einen gut abschneiden an der Junioren WM und mich zu qualifizieren für die WM in Oslo. Es begann aber zuerst ganz schlecht und ich kam sehr lange nicht vorwärts. Nachdem ich im Dezember am Continentalcup in Engelberg sogar nur zweimal 66. wurde, musste ich sogar um die Junioren WM Teilnahme bangen. Die Qualifikation für Oslo hatte ich in diesem Moment sowieso schon fast abgeschrieben.

Mitte Januar konnte ich mir die Qualifikation für die Junioren WM, mit zwei Mal Punkten am Alpencup, noch im letzten Moment sichern. Wir flogen also nach Estland an die Junioren WM die in Otepää stattfand. Dort spürte ich wie es plötzlich wieder vorwärts ging und konnte einen guten 23. Rang herausspringen. Im Team waren wir zum ersten Mal so richtig konkurrenzfähig und wurden sechste. Bei beiden Wettkämpfen wäre sogar noch etwas mehr drin gelegen. Es war eine sehr schöne Woche in Estland und auch alles rund um die Wettkämpfe war sehr gelungen.

An den beiden folgenden Wochenenden lief es wieder ganz gut. Am Continentalcup in Brotterode schauten die Ränge 21 und 31 raus, am Alpencup in Kranj dann 12 und 17. Mit diesen Resultaten und den guten Wettkämpfen in Estland konnte ich mir dann doch noch den vierten und letzten WM Platz holen. Damit ging natürlich ein Traum in Erfüllung und erst recht nach so einem schwierigen Winter. Die Abmachung war einfach, dass ich nur für den Wettkampf auf der kleinen Schanze nominiert war und nach der ersten Woche wieder nach Hause musste.

So flogen wir also, nach einem kurzen Vorbereitungskurs in Deutschland, alle zusammen nach Oslo. Das Hotel sowie die Schanze kannten wir schon von unserem Camp im Sommer. Es war mir aber schnell klar, dass ich da nun in einer neuen Liga war. Nur schon die Vorbereitungen die von den Verantwortlichen von Swiss-ski getroffen wurden waren enorm. Jeder Wunsch der Athleten wurde sofort erfüllt. Die Stimmung war wieder super und ich fühlte mich „pudelwohl“.

Die Trainings verliefen noch nicht so ganz nach Wunsch aber ich spürte immer, dass nicht viel fehlte. Zwischendurch schauten Marco Grigoli und ich noch den Sprint der Langläufer. Es waren zehntausende Zuschauer da, die einen riesen Lärm machten und die WM Stimmung kam so richtig auf.

Am Freitag in der Qualifikation hatte ich dann endlich einen super Sprung und konnte mich als 30. überraschend locker für den Wettkampf qualifizieren. Damit hatte ich mein Ziel für den Einzelwettkampf schon erreicht und meine Freude war riesig. Am nächsten Tag am Einzelwettkampf habe ich es dann einfach nur noch genossen und erreichte, mit einem für meine Verhältnisse soliden Sprung, den 43. Rang. Wir hofften natürlich noch auf eine Medaille von Simon, die er dann aber leider ganz knapp verfehlte.

Im Teamwettkampf am Sonntag wollten wir die besten acht erreichen. Meine Leistung war dann aber nicht so mehr so gut, was mich ziemlich ärgerte. Die andern drei hatten dann auch nicht ganz so gute Sprünge, was uns dann schlussendlich auf den zehnten Platz brachte. Das war es dann auch schon wieder für mich und ich flog am nächsten Tag zurück in die Schweiz.

Danach hatten wir noch zwei Wochenende Wettkämpfe die nicht mehr so gut liefen. Ich konnte zwar noch eine Helvetia Trophy gewinnen aber am letzten Wochenende am Continentalcup in Polen war die Energie draussen.

Schlussendlich war es natürlich vor allem wegen der WM ein gelungenes Jahr. Es war aber auch sehr schwierig die meiste Zeit und alles in allem kann ich sehr viel davon in die nächsten Jahre mitnehmen und davon profitieren.

Nun hat die Vorbereitung für die nächste Saison begonnen. Wir haben schon wieder ziemlich geschwitzt aber das gehört dazu und ich bin sicher wir werden dafür im Winter entschädigt. Auf jeden Fall bin ich wahnsinnig motiviert und freue mich sehr auf die Saison.






Pascal  21.07.10

Continentalcup Garmisch

Vorletztes Wochenende hatte ich meinen ersten Wettkampf in der neuen Sommersaison. Es fand ein Continentalcup in Garmisch statt, wo ich aber noch nicht so gut gesprungen bin. Die Plätze 42 und 49 schauten dabei raus. Kein sehr guter Start aber jetzt beginnt die Saison endlich richtig.





Pascal  21.07.10

Monat März

Nachdem ich den ganzen Februar wegen einem Bänderriss am Fuss ausfiel, konnte ich im März noch einige Wettkämpfe bestreiten. Es lief nicht gerade wunschgemäss aber ich konnte in Courchevel am Fis-cup noch zwei topten Resultate erzielen und in Chaux-Neuve am Alpencup noch einmal in die ersten zehn springen.



Pascal  15.05.10

Junioren WM

Ende Januar fanden im deutschen Hinterzarten die Junioren Weltmeisterschaften statt. Ich reiste mit dem Ziel einen topten Platz im Einzel und einem 8. Platz im Team zu erreichen in den Schwarzwald. Im Einzel wurde ich mit einer eher dürftigen Leistung 27ster und im Team konnten wir unsere Leistungen auch nicht ganz abrufen und wurden 10te. Die Ziele wurden also klar nicht erreicht aber eine schöne WM war es trotzdem.



Pascal  13.05.10

Vierschanzentournee

Ein weiteres Highlight folgte gleich kurz nach Weihnachten als ich in Garmisch und in Innsbruck an der Vierschanzentournee starten durfte. Damit ging ein Kindheitstraum in Erfüllung. In Garmisch verpasste ich die Qualifikation für den Wettkampf nur haarscharf, in Innsbruck dann doch relativ deutlich. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, denn ich wollte schon wenigstens in einem Wettkampf dabei sein. Ein riesen Erlebnis war es aber allemal und ich bin jetzt dafür auf den nächsten Start vorbereitet.



Pascal  12.05.10

Weltcup Engelberg

Kurz vor Weihnachten durfte ich am Heimweltcup in Engelberg teilnehmen. Von den drei durchgeführten Weltcups konnte ich mich für zwei Springen qualifizieren, was für mich schon ein grosser Erfolg war. Die Ränge 51, 64 und 47 schauten schlussendlich dabei raus. Es war vorallem aber eine schöne Erfahrung und eine riesen Freude vor heimischem Publikum einen Weltcup zu bestreiten.



Pascal 11.05.10

Continentalcups Dezember

Im Dezember durfte ich ich 6 Continentalcups bestreiten. Es waren je zwei Wettkämpfe in Rovaniemi (Finnland), Vikersund (Norwegen) und Engelberg. Mit den Plätzen 22, 22, 24, 50, 14 und 32 konnte ich ziemlich konstant gute Leistungen zeigen und war dementsprechend zufrieden.



Pascal  10.05.10

Weltcup Kuusamo

Gleich zum Saisonauftakt Ende November durfte ich mit an den Weltcup in Kuusamo Finnland. Zuerst stand der Teamwettkampf auf dem Programm und wir konnten einen riesen Erfolg feiern. Das grosse Ziel war eigentlich den zweiten Durchgang der besten acht zu erreichen. Am Ende reichte es sogar zu Platz sechs und dem besten Teamresultat seit langer Zeit. Im Team waren Simon Ammann, Andreas Küttel, Rèmi Français und ich.

Am Tag darauf war noch das Einzelspringen und da konnten sich neben den beiden Stars in unserem Team auch Rémi Français und ich für den Wettkampf der besten 50 qualifizieren. Am Ende schaute für mich der 35ste Platz heraus und mein bestes Resultat im Weltcup bis jetzt. Ein rundum gelungenes Wochenende. :)






Pascal  09.05.10

Schweizermeisterschaft Einsiedeln

Eine Woche nach dem Alpencup in Oberstdorf fanden die Schweizermeisterschaften in Einsiedeln statt. Bisher gelangen mir selten gute Resultate an einer SM und das sollte sich ändern. Mit einem zweiten Platz bei den Junioren und einem fünften Platz bei den Senioren erreichte ich meine Ziele nicht ganz aber konnte trotzdem einigermassen zufrieden sein. Dann war da noch das Teamspringen, nach einer jahrelanger Dominanz der Zürcher schafften wir es mit dem OSSV endlich den Titel zu holen. Im Team waren Simon Ammann, Guido Landert, mein kleiner Bruder Luca und ich.





Pascal  09.05.10

Alpencup Oberstdorf

Im Oktober konnte ich einen grossen Erfolg feiern. Am Alpencup in Oberstdorf schaffte ich es zum ersten Mal als dritter aufs Podest. Das gelang schon seit sehr langer Zeit keinem Schweizer mehr. Das Wochenende wurde sogar noch besser als gleich am nächsten Tag mit Marco Grigolis zweitem Platz ein nächstes schweizer Spitzenresultat ersprungen werden konnte.



Pascal  08.05.10

Sommer Grand Prix

Im August durfte ich zum ersten Mal am Sommer Grand Prix in Hinterzarten und Einsiedeln teilnehmen. Ein zehnter Platz im Team und ein 65ster Platz in der Quali in Hinterzarten, wie auch ein 53ster Platz in der Quali in Einsiedeln schauten dabei raus. Die Auftritte waren also noch nicht besonders erfolgreich aber für mich sehr aufregend und lehrreich.



Pascal  07.05.10

Lager Lillehammer

Im Juni letzten Sommer waren wir ein paar Tage in Lillehammer in Norwegen in einem Trainingscamp.

Wir hatten super Trainingseinheiten auf einer der schönsten Schanzen auf der Welt, meiner Meinung nach. Es war Midsummer und die Sonne schien fast die ganze Zeit bis tief in die Nacht hinein. Dieses Lager war wirklich ein riesiges Erlebnis, wir hatten auch viel Zeit um Norwegen ein bisschen kennen zu lernen.

Das grosse Highlight war für mich das Zelten. Eine Nacht haben wir draussen unter freiem Himmel oder im Zelt verbracht. Wir sind an einen wunderschönen See gefahren, der weit abgelegen von einem Dorf war und haben dort gefischt, grilliert und einfach einen schönen Abend gehabt. Auch dabei war Gorm, der norwegische Servicemann.




Pascal  07.05.10

Lager Engelberg

Im Mai letzten Frühlings hatten wir als Eröffnung der neuen Sommersaison ein Trainingscamp in Engelberg.

Die Strecke von Einsiedeln nach Engelberg absolvierten wir zu Fuss, auf dem Bike, mit Inlinern und schwimmend. Es war sehr anstrengend aber es hat auch sehr viel Spass gemacht und war mal ganz etwas anderes.

In Engelberg hatten wir ein paar anstrengende Trainingseinheiten aber auch andere schöne Events wie zum Beispiel grillieren, Tontauben schiessen oder eine Tourenski Wanderung.

Als Vorbereitung für Vancouver haben wir noch alle zusammen einen sogenannten Inukshuk gebaut. Das ist eine Art Steinmännchen und das Symbol für die Spiele in Vancouver.





Pascal  08.05.09

HV SC Grabserberg

Am letzten Samstag nahm ich an der HV vom Skiclub Grabserberg teil.

Ich wurde mit einem sehr originellen Geschenk überrascht, einem Paar XXXXXL Schuhe für grosse Schritte auf meinem weiteren Weg.
Ich habe mich sehr gefreut über das Geschenk.

Vielen Dank an den Skiclub Grabserberg!



swiss-ski.ch  07.03.09

Weltcup in Lahti
Schweizer belegten Rang 10 im Teamspringen

Zum ersten mal in dieser Saison startete Swiss-Ski in Lahti zum Teamspringen. Das Schweizer Team bestehend aus Andreas Küttel, Simon Ammann, Andreas Schuler und Pascal Egloff belegten den 10. Rang. Trotz Bestweite von Simon Ammann (130) konnten sich die Schweizer mit Weiten von 117,5 (Küttel), 101 (Schuler) und 92,5 (Egloff) nicht für den Finaldurchgang qualifizieren.




skispringen.ch  19.02.09

2.Medaille für die Skispringer! 3.Rang für die jungen Schweizer im Teamwettbewerb

Die vier jungen Schweizer Skispringer Adrian Schuler, SC Einsiedeln, Pascal Egloff, SC Grabserberg, Vital Anken, SC Le Brassus und Pascal Kälin, SC Einsiedeln holen bei den Olympischen Jugendspielen in Polen beim Teamwettkampf sensationell die zweite Medaille für die Schweiz. Das Teamspringen wurde von den Slowenen vor Österreich und der Schweiz gewonnen. Nach dem ersten Durchgang lag das Schweizer Team noch ex-aequo auf Platz 2. Im zweiten Durchgang verwiesen sie das deutsche Team auf den undankbaren vierten Schlussrang, mussten sich aber gleichzeitig von den Österreichern überholen lassen.









skispringen.ch  17.02.09

Bronzemedaille für Adrian Schuler bei den EYOF


Toller Erfolg für das Schweizer Nachwuchs Skisprungteam in Polen. Mit Adrian Schuler als 3., Pascal Kälin als 6. und Pascal Egloff als 10. sprangen gleich drei Springer in die Top Ten. Auguri!






 
 
swissolympic.ch  17.02.09

Gold, Silber und Bronze am EYOF in Slask-Beskidy!

Slask-Beskidy, 17. Februar 2009. Am Dienstag schlugen die Schweizer richtig zu und erkämpften sich gleich einen vollständigen Medaillensatz. Gold im Slalom, Silber im Biathlon und Bronze im Skispringen. Adrian Schuler sorgte im Skispringen schliesslich nicht ganz unerwartet für die Bronzemedaille. Der Rothenthurmer lag nach dem ersten Durchgang noch auf dem zweiten Rang und bestätigte im zweiten Durchgang die gute Leistung. Mit dem 7. Rang vermochte zudem Pascal Kälin (Einsiedeln) zu überraschen. Diese Saison ist nämlich seine erste im internationalen Wettkampfzirkus.



skispringen.ch  14. Dezember 2008

 
Dank den tollen winterlichen Verhältnissen im grenznahen, französischen Chaux-Neuve konnten Wettkämpfe auf allen drei Sprunganlagen ins Programm aufgenommen werden.


Spannung war auf der grossen K 90 Meter Schanze angesagt. Hier ging es neben dem Sieg für die Springer in der Hauptkategorie auch um die Selektion der letzten 3 Plätze für die kommenden Alpencupwettkämpfe in Seefeld. Dominiert wurden die Wettkämpfe am Samstag und Sonntag vom bereits qualifzierten und sich in blendender Form präsentierenden Marco Grigoli aus St.Moritz. Das Rennen um die Alpencup-Plätze machten neben den ebenfalls gesetzten Pascal Egloff, Grabserberg und Pascal Kälin, Einsiedeln der Hinwiler Pascal Sommer und die beiden Anken-Brüder Olivier und Vital aus Le Brassus. Tolle Flüge zeigten auch die jungen Wilden der Trainingsgruppe 3 von Roger Kamber. Gewonnen wurde der Wettkampf in der Kategorie U16 am Samstag noch von Aufsteiger Pascal Kälin, Einsiedeln, der Trainingsgruppe 2. Am Sonntag zeigte aber einmal mehr Jungadler Andreas Schuler vom SC Einsiedeln allen den Meister und segelte mit Tagesbestweite von 100 Metern zum Sieg.  

Ein grosses Kompliment gehört der Organisation der Veranstaltung unter OK-Präsident Ueli Anken, dem „Mädchen für Alles“, Hubi Wanner, sowie der Trainingsgemeinschaft von Ski Romand und dem Berner Oberländer Skiverband mit den treuen Helfern des SC Gstaad. An beiden Tagen wurden Athleten und Betreuer mit hervorragend präparierten Anlagen, einer bestens funktionierenden Organisation und einer tollen Festwirtschaft verwöhnt.



skispringen.ch  12. Oktober 2008


 Am 11./12. Oktober 08 fanden auf der grossen Einsiedlerschanze HS 117 die letzten zwei internationalen Sommerskispringen statt. Bei beiden Wettkämpfen konnte sich mit Antoine Guignard beziehungsweise Adrian Schuler ein Schweizer in den Top-Ten klassieren.   Die Wettkämpfe fanden an beiden Tagen bei fantastischen Wetterverhältnissen statt. Die aus 8 Nationen stammenden über 50 Springer erlebten in Einsiedeln einmal mehr hervorragend organisierte Wettkämpfe.

Am Samstag setzte sich der deutsche Pascal Bodmer vor dem jungen polnischen Überflieger Klemenz Muranka und dem österreichischen Sieger des Alpencups von letztem Wochenende in Oberstdorf, Lukas Müller, durch. Als bester Schweizer klassierte sich Antoine Guignard auf dem 7. Schlussrang.

Der Sieger am Sonntag hiess Anders Fannemel. Wiederum aufs Podest schafften es Muranka (2.) und Bodmer (3.). Diesmal war es Adrian Schuler welcher die Kohlen für die Schweizern aus dem Feuer holte und sich als 8. in den Top-Ten klassierte. Wäre Guignard im zweiten Durchgang nicht ein Missgeschick mit einer verwechselten Startnummer passiert womit sein 2. Sprung nicht gewertet wurde, hätte er wohl auch am Sonntag eine Klassierung in den vordersten Rängen erreicht.

Bei beiden Wettkämpfen schafften es von den Schweizern Pascal Egloff (16. / 20.), Marco Grigoli (23. / 13.) und Gregor Deschwanden (2x 24.) in die Punkteränge.



skispringen.ch  20. Juli 2008  
 
Sommer- bzw. Sonnencamp in Pragelato

 
Zum zweiten Mal traf der Schweizer Skisprung- und Kombinationsnachwuchs im Piemont zu einem fünftägigen Sommercamp. Sagenhafte 75 Athletinnen und Athleten konnten von den Traumbedingungen in Pragelato profitieren.
 
Vergangenen Dienstag kehrte der Schweizer Skisprung- und Kombinationsnachwuchs der kalten Schweiz den Rücken und fuhr ins Piemont, wo sich der Szene einen blauen Himmel vom Feinsten präsentierte und die jeweiligen Busse begrüsste. Nach dem ersten Busputzen nutzten die 75 Athletinnen und Athleten dann gleich auch die Gelegenheit, die Olympiaschanzen von 2006 ein erstes Mal auszutesten. Das Sommercamp war eröffnet.

Während den nächsten vier Tagen gab es einen regen Betrieb auf den Sprunganlagen und die meisten der jungen Springerinnen und Springer konnten den Sprung auf die nächst höhere Schanze wagen. So absolvierten einige ihren ersten K60, K90 oder gar K125 Meter Sprung, sicher ein Höhepunkt für jeden einzelnen. Aber auch neben der Schanze wurde heftig trainiert. Schwerpunkt der Trainings rund um unseren Physiotherapeuten Marc Völz waren Koordinations- sowie Stabilisations- und Rumpfprogramme. Die Kombinierer nutzten die Bergstrassen rund um Pragelato um ausgiebig Kilometer zu spulen.

Zum Abschluss konnten die jüngsten Springerinnen und Springer noch an einem italienischen Wettkampf teilnehmen und die Trainings der gesamten Woche haben sich gelohnt, obwohl man die Intensität in den Beinen merkte und viele zum Schluss etwas platt waren und die lange Heimfahrt sicher schlafend verbrachten.

Grazie Pragelato...hat Spass gemacht!



skispringen.ch  15. Juni 2008  
 
Neuer Schanzenrekord am 1. Bachtel-Cup

 
Der in diesem Jahr ins Leben gerufene Bachtel-Cup erlebte mit dem ersten Springen bereits einen Höhepunkt. Jan Mayländer vom SC Degenfeld sprang am Samstag mit 66.5 Meter neuen Schanzenrekord.
 
Das wird sicher die beiden einheimischen Schuler Brüder etwas ärgern. Denn der alte Schanzenrekordinhaber Adrian Schuler konnte mit einem Sturz im ersten Durchgang nicht in den Kampf um den neuen Rekord und um den Sieg mit springen. Dieses Duell wäre in der Juniorenkategorie sicher interessant gewesen. So siegte Jan Mayländer überlegen vor Marco Grigoli und Sascha Dürr. Bei den U16 sah es auf dem Podest fast so aus, dass Yannick in einer Damenkategorie sprang. Er gewann ebenfalls souverän vor den beiden Girls Salome Fuchs und Malika Schüpbach.

Auf der Bachtelblick-Schanze liess der Wind am Sonntag keine neuen Weitenflüge zu, kein Aufwind im unteren Flugdrittel. Bei den U14 hatten dieses Mal die Zentralschweizer die Nase weiter in die Luft gesteckt. Björn Fischer siegte vor Fabian Waldis und Andreas Schuler. Luca musste sich mit Rang vier begnügen. Bei den U16 nützte die Verstärkung von Pascal Kälin vom SC Einsiedeln nichts. Yannick Schatt gewann erneut vor den beiden Girls. Sich von unseren Deutschen Kollegen schlagen lassen...das geht ja einmal, aber nicht zweimal, sagten sich die Schweizer Junioren. Die Revanche gelang. Pascal Egloff setzte sich vor Pascal Sommer und Jan Mayländer durch.

Der Bachtel-Cup ist somit lanciert worden und wir sind gespannt auf die weiteren Wettkämpfe im September und Oktober. 

  
 



skispringen.ch  28. April 2008
 
Swiss-Ski Kaderselektionen 2008-09

 
Swiss-Ski hat die Selektionen für die WM-Saison 2008-09 vorgenommen. Erfreulicherweise schafften neu vier junge Skispringer und ein Kombinierer die Aufnahme in ein Kader.
 
Nur geringfügige Änderungen ergaben die Selektionen im Skisprung. Simon Ammann und Andreas Küttel (bisher Nationalmannschaft) sowie Michael Möllinger (bisher A-Kader) behalten ihre Einstufungen. Vier junge Athleten schafften die Aufnahme in ein Swiss-Ski-Kader: Pascal Egloff und Adrian Schuler gehören neu dem B-Kader, Vital Anken und Gregor Deschwanden neu dem C-Kader an. Wie im Vorjahr verfügen mit Bigna Windmüller (B-Kader) und Salome Fuchs (C-Kader) zwei Athletinnen über einen Kaderstatus. Vom Spitzensport zurückgetreten ist Guido Landert (bisher A-Kader).



skispringen.ch  08. April 2008
 
Günther Chromecek vervollständigt den Skisprung-Trainerstab

 
Günther Chromecek (45) trainiert ab der kommenden Saison zusammen mit Florian Cuendet das Nachwuchs-Team der Schweizer Skispringer. Der Österreicher ersetzt in dieser Funktion Berni Schödler, der zum Team Russland wechselt.
 
Günther Chromecek war bis 2006 während elf Jahren Cheftrainer der österreichischen Nordisch Kombinierer. Zuvor betreute er während fünf Saisons auch die Kombinierer der Schweiz als Nachwuchstrainer und Nationaltrainer. In seine erfolgreiche Zeit als Nationatrainer fällt der Gewinn von insgesamt 17 (!) Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Die beiden letzten Jahre verbrachte Günther als Geschäftsführer des in seinem Wohnort Goldegg gelegenen Golfclubs.  Günther ist nicht nur wegen seiner grossen Fachkompetenz, sondern auch als sehr integre Person die ideale Ergänzung des Skisprung Trainerstabes. Er kennt die Schweiz, den Verband und unser System von seiner früheren Tätigkeit für Swiss-Ski und wird die erfolgreiche Aufbauarbeit von Berni Schödler und der Regionalen Stützpunkte zusammen mit Florian Cuendet im gleichen Sinne weiterführen.